Kinder- und Familien-Arbeit in Steinbrüchen am Fuße des Vulkans Gahinga am 24. Juli 2021 Nähe Kisoro/ Uganda

Kinderarbeit ist in Uganda oft zu sehen, auch in den Steinbrüchen, wo auch Frauen und Kinder barfuß und mit bloßen Händen, ohne jegliche Schutzausrüstung bei härtester und staubiger körperlicher Arbeit anzutreffen sind.

Wir haben Kinder und Frauen bei ihrer körperlich anstrengenden Arbeit in Steinbrüchen gewürdigt und gesegnet.

Inmitten des Staubes säugt eine Mutter ihr neugeborenes Baby, das sie zum Steineschlagen wie selbstverständlich bei sich hat. Sie sitzt vor uns in Würde und Anmut. Durch ihre harte Arbeit, mit Unterstützung ihrer Kinder, bringt sie ihre Familie über die Runden.

Es ist beeindruckend, wie die Frauen arbeiten, unter welchen Bedingungen und wie sie den vulkanischen Stein abbauen und zerschlagen, dass er zerkleinert und auf verschiedene Arten verwendbar wird und als Sand bzw. als kleine und große Steine verkauft wird.

30 Dollar für eine Woche Steine zerschlagen von morgens bis abends – bewundernd und berührt stehen wir vor diesen Menschen und würdigen und wertschätzen sie.

Wir haben die Menschen mit Geschenken, Geld und unserem Blick beschenkt, sie mit unserem Segen und durch unser Mitwirken sowie durch die Begegnung mit uns angehoben.

Auf dem Weg sahen wir einen 80-Jährigen Mann im Sakko würdevoll sitzend und zahnlos, der in vollständiger Annahme Steine geklopft hat, ohne zu Klagen. Wir haben ihn gewürdigt und gewertschätzt. Er war überglückt und konnte seinen Augen nicht trauen, als er unsere Geschenke an ihn gesehen hat.

Wieder erfahren wir in diesen Begegnungen für alle Beteiligten „a lifetime and lifechanging experience“.

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