Zusammenkunft und Verbindung mit den Akambas in Kenia/ 27. Juni 2018

Im Lichtbewusstsein sind alle Völker dieser Erde vereint. So treffen wir auf unseren Reisen die Volksstämme eines Landes, um gemeinsam mit ihnen zu singen, zu meditieren und zu tanzen. Am heutigen Tag treffen wir uns mit den Akambas. Mit 4,1 Millionen Menschen beträgt ihr Anteil an der kenianischen Bevölkerung elf Prozent. Ihr Siedlungsgebiet erstreckt sich von Nairobi bis Tsavo.

Schon in einiger Entfernung vom Dorf kann man sehen, dass es von einem Zaun umgeben ist. Innerhalb der Einzäunung leben die Akambas in kleinen Hütten, die auf der staubigen Erde gebaut sind. Wir werden freundlich und offen empfangen und zu einem Platz geführt, wo Plastikstühle für uns zum Sitzen bereitstehen. Weitere Stühle werden gebracht, damit jeder von uns eine Sitzgelegenheit hat. Sie bringen für uns das Beste, was sie haben.

Das Programm startet mit einer Begrüßung durch den Vorsitzenden des Dorfes, gefolgt von einer Begrüßung durch ein Mitglied der Lichtbewusstseinakademie. Vertrauen, Respekt und gegenseitige Wertschätzung sind deutlich spürbar. Die Akambas spüren, dass wir nicht gekommen sind, um sie zu missionieren, sondern dass wir gekommen sind, um sie in dem, wer sie sind zu fördern. Dass wir gekommen sind, um den Frieden in Kenia auszudehnen. Ein Mitglied der Lichtbewusstseinakadmie stellt die Philosophie des Lichtbewusstseins vor. Die Akambas hören interessiert zu und es ist spürbar, dass sie die Wahrheit darin erkennen, sich selbst darin erkennen.

Als nächstes singen die Akambas ein Lied und tanzen hierzu. Wir reihen uns in Tanz und Gesang ein, so dass der Tanz zu einem gemeinsamen Tanz wird. Der gemeinsame Tanz ist Ausdruck der Einheit.

Es folgt ein Lobgesang von unserer Seite. Zu Ehren der kenianischen Bevölkerung singen wir den Lobgesang in der Muttersprache des Landes, in Suaheli:

Sisi ni kitu kimoja, mimi wewe na ulimwengu – we are all one, ich, Du und Mutter Erde.

Die Akambas sind sehr berührt von diesem Lobgesang und fühlen sich noch tiefer mit uns verbunden als zu Anfang.

Es folgt eine von uns angeleitete Meditation zur Ausdehnung von Liebe und Frieden in der Welt. Als letztes überreichen wir den Akambas mitgebrachte Geschenke: von David Wared gesegnete Ketten und eine Geldspende. Die Akambas fühlen sich auch durch das Überreichen dieser Geschenke von uns gewertschätzt und gewürdigt.

Ich danke den Akambas für diese Begegnung in Frieden, Wahrheit, Liebe, Freiheit und Einheit.

Verena Pins

(Diese Reise wurde privat finanziert.)

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