Unser dritter Kogi Besuch mit Übernachtung bei der Kogi-community Seiviaka in Kolumbien/ 20. -21. April 2018

Die Community der Seiviaka lebt in einem Dorf weiter oben in der Sierra Nevada de Santa Marta. Nur über einen zweistündigen Fußmarsch ist dieses Dorf zu erreichen. Wobei man hier dazu sagen muss, dass ein zweistündiger Marsch in die Berge nicht wirklich lange ist - manche Dörfer sind erst durch drei Tagesmärsche und mehr zu erreichen.
Dennoch: Der Weg führt steil bergauf und bergab und hat so manchen von uns an seine Grenzen (oder kurz davor) gebracht. Neben den Hütten von Kogi-Mama Augustin ist unser Schlafplatz (Ihr seht das Foto mit den Hängematten).

Wieder wartet ein sehr schöner Platz am Fluss auf uns. Hier ist Zeit, um eine intensive Meditation zu machen. Wir meditieren für den Frieden zwischen den Menschen und den Kogis, die sich selbst als den großen Bruder bezeichnen und von uns als den kleinen Brüdern sprechen. Wir meditieren für die Tiere, die Pflanzen, das Wasser und Mutter Erde.

Beim Treffen mit den Kogis erleben wir zunächst einige gemeinsame Reinigungsrituale. Eine gemeinsame Friedens- und Erdheilungsmeditation, die wir anleiten, folgt. David hat die Ehre, mit dem Kogi-Mama bei einer Orakelbefragung dabei zu sein.
Unsere Achtung und Ehrung des Kogi-Mama Augustin, seiner Frau und seinen Töchtern folgt. Wir überreichen gesegnete Ketten und unseren Segensschal mit unserem auf spanisch bestickten Segensspruch: "Licht, Liebe, Leben, Heil, Kraft und Segen".
Nach einer geruhsamen Nacht, einem tollen Frühstück, das wir wieder mit vielen Kindern geteilt haben, und einer ganz besonders intensiven, innigen Begegnung mit einem Kogi-Jungen namens Daniel treten wir unseren Heimweg an. Dabei wissen wir, dass uns dieser Rückweg Naturerfahrung in FÜLLE bietet.

Beate Knopp

(Diese Reise wurde privat finanziert.)

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