Living Maori Village in Ohinemutu, Neuseeland/ 16. November 2019

Eine wundervolle Maori Begegnung wurde uns in Ohinemutu, am Ufer des Sees Rotorua, geschenkt Dort leben die Maori in starker gemeinschaftlicher Verbundenheit miteinander. Die Ohinemutu sind christianisiert und luden uns auch in ihre anglikanische Kirche ein. Im Inneren der Kirche war, durch kunstvolle Maori Schnitzereien, die Maori Kultur und Tradition sichtbar.

In kurzen Friedensimpulsen berichteten wir über unseren Erfahrungs- und Erkenntnisweg zum Frieden: „Wir alle haben im Innersten unseres Herzens ein Sehnen nach Frieden. Frieden ist mehr als der komplette Verzicht auf Gewalt und Waffen. Frieden ist ewig vorhanden. Frieden ist die vollständige Akzeptanz von allem, was je erschaffen wurde. Frieden schafft Gemeinsamkeit und Verbundenheit. Frieden ist der höchste Ausdruck menschlichen Wirkens, welches als wichtigstes Ziel das Wohlbefinden und Wohlergehen aller Lebewesen hat.“
Unsere anschließende Meditation für den Frieden erreichte und berührte viele Herzen der Maori.
In einem gemeinsamen Austausch über Frieden mit dem diensthabenden Pfarrer, den anwesenden Bewohnern des Dorfes und den Gästen,  entwickelte sich ein Gespräch, wo wir auch tief in weitere Themen wie Freiheit, Liebe und Wahrheit nach Lichtbewusstseinsphilosophie eintauchen konnten.

Im Marei, ihrem traditionellen Versammlungshaus der Maori, setzten wir den gemeinsamen Austausch fort. Über das Hongi-Ritual, das Begrüßen durch Berührung der Nase und der Stirn, wurden wir in die Familie aufgenommen. Wir konnten einmal mehr spüren, dass wir alle eine große Weltenfamilie sind. Wir sind alle EINS.

Beglückt und beseelt verbrachten wir anschließend noch einige gemeinsame Zeit beim Essen, das die Dorfbewohner liebevoll für uns vorbereitet hatten. Hier konnten wir in persönlichen Gesprächen Impulse für den Frieden setzen – auch durch das Teilen unseres eigenen Weges der Erkenntnis zum Frieden in uns. Solche Momente sind auch für uns jedes Mal eine Bereicherung.
Zum Abschluss bildeten wir einen Kreis, wo wir uns in Verehrung und Bewunderung für die Herzensbegegnung bedankten und gesegnete Ketten überreichten. In einer gemeinsamen Minute für den Frieden dehnten wir diesen in Verbundenheit über Neuseeland in die gesamte Welt aus.

(Diese Reise wurde privat finanziert.)

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