Friedensgespräche mit den Maori in Pukehoe, Neuseeland/ 14. November 2019

Im Rahmen einer Vorreise für die World Tour for Peace besuchten wir in Neuseeland die Maori Taniwha Venture Community in Pukehoe. Nach einer vorausgegangenen Kontaktaufnahme wurden wir gespannt erwartet. Unsere World Tour for Peace Gemeinschaft war ihr erster Kontakt mit Menschen aus Deutschland. Gemeinsam mit Ihnen über den Frieden und die Einheit zwischen allen Lebewesen zu sprechen, Friedensimpulse auszutauschen und Perspektiven für ein wahrhaftiges, friedfertiges Miteinander zu erörtern, war unser Anliegen; genauso wie den Maori unsere Wertschätzung und Verehrung auszudrücken.
Das Verhältnis zwischen der ehemalig europäischen Einwandererbevölkerung Neuseelands und den Maori ist noch heute von gegenseitigem Unverständnis und belastenden Emotionen geprägt. Zum Beispiel war es dem Naturvolk noch bis vor wenigen Jahrzehnten nicht erlaubt, seine Kultur zu leben und seine eigene Sprache zu sprechen.

Der Einlass unserer Gruppe in die Maori Gemeinde fand nach den genauen Regeln der Maori Empfangszeremonie statt.  Ein ritueller Tanz mit Gesang sollte uns ihr Selbstverständnis und die Wehrfähigkeit des Stammes vermitteln. Danach wurden wir von einer Frau mit einem Gesang hereingerufen und aufgefordert, die friedlichen Absichten unseres Besuches zu bekunden. Schon die ersten lichtbewussten Worte unseres Sprechers über unsere Vision von weltweiten, ursprünglichen Frieden löste die anfängliche Anspannung bei den Maori. Unsere Wertschätzung und Anerkennung ihrer Kultur und unsere enge Verbundenheit zur Natur, die sie mit uns teilen, berührte sie sichtlich. Schnell verwandelte sich ihre rituelle kämpferische Haltung in Offenheit und Verbundenheit.

Mit einem alten Begrüßungsritual, dem Hongi, hießen alle Community Mitglieder jeden Einzelnen von uns einen Atemzug lang mit der traditionellen Nasen- und Stirnberührung willkommen. Die anfängliche trennende Distanz löste sich vollends auf und wurde in Warmherzigkeit und ein Gefühl der Einheit transformiert. Besonders der Inhalt unseres Vortrages über die ewig gültigen Werte und die Botschaft vom Frieden, der im Inneren eines jeden Einzelnen beginnt, berührte sie sehr. In unsere Lobgesänge stimmten sie innig mit ein. Die deutsche Sprache hörten Viele mit Erstaunen zum ersten Mal. Während eines gemeinsamen Essens fanden wir uns mit den Gemeindemitgliedern in Gesprächen zusammen und es kam zu einem regen Austausch über die Lichtbewusstseinsphilosophie nach David Wared und zu tiefen Begegnungen. 

 

Die Maori begleiteten uns zu einem besonderen Kraftort ihres Glaubens. Dort lasen wir nach einer gemeinsamen Meditation Friedensimpulsvorträge über den Zusammenhang von Vergebung, vom inneren Frieden und dem Frieden im Außen. Wir tauschten symbolische Geschenke aus, als Zeichen der Dankbarkeit, Verbundenheit und Friedfertigkeit und sichtlich berührt verabschiedeten wir uns voneinander.
Der Besuch unserer Lichtgemeinschaft in der Taniwha Venture Community war einmal mehr ein Erleben und Erfahren von gegenseitiger tiefer Berührung durch die Erkenntnis der Ursprünglichkeit des inneren Friedens in uns.
(Diese Reise wurde privat finanziert.)

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